Klausen
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Klausen

Klausen, das „Stadtl“ im unteren Eisacktal, gehört zu den „I Borghi più belli d’Italia“, reiht sich also in die Riege der schönsten historischen Ortschaften Italiens ein. Seit jeher zieht das Künstlerstädtchen mit seinem mittelalterlichen Flair, den engen Gassen und schönen Bürgerhäusern mit schmalen, bunten Fassaden Künstler und Dichter in seinen Bann. Weithin überragt der Säbener Berg das Tal, auf seiner Kuppe thront der ehrwürdige, einst in ganz Tirol sehr bedeutende ehemalige Bischofssitz. Das heutige Kloster der Benediktinerinnen ist zusammen mit den gotischen Kirchen der Stadt, dem Kapuzinerkloster und der mächtigen Burg Branzoll ein stummer Zeuge der einstigen mittelalterlichen Zollstadt. Das kleine Städtchen mit seinen rund 2500 Einwohnern liegt eingebettet in eine malerische Kulisse aus Weinbergen
und Kastanienhainen, die von Jahrhunderten der Bewirtschaftung und Tradition erzählen. Es inspirierte Albrecht Dürer zu seinem Kupferstich „Das große Glück“, in dem die griechische Göttin Nemesis auf einer Kugel über Klausen dahinschwebt.

Klausen und das Wasser
Wie andere Städte und Ortschaften Südtirols hatte auch Klausen wegen seiner Lage in der Talsohle am Zusammenfluss von Eisack und Tinnebach oft unter Hochwasser zu leiden. Die letzte große Katastrophe ereignete sich am 9. August 1921, als der Eisack, vom tosenden Tinnebach aufgestaut, die Stadt mehrere Monate lang zum Teil meterhoch unter Wasser setzte. Etliche Wassermarken, die noch heute an Bauwerken zu sehen sind, geben davon eindrucksvoll Zeugnis.

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