Künstler und Künstlerinnen der BrixenClassics 2022

Daniel Geiss

Musikalischer Leiter BrixenClassics

 «Dieser herausragende Meister dirigiert so pointiert, durchsichtig und spannungs-geladen, dass es vom ersten Takt an eine große Freude ist, diesem Klangkörper zu lauschen», war anlässlich der ersten Edition der BrixenClassics im Südtiroler Tagblatt «Dolomiten» über Daniel Geiss und das BrixenClassics Festival Orchestra zu lesen.

Daniel Geiss gilt als einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation: Er wirkt seit 2021 als Künstlerischer und Musikalischer Leiter des Belgrade Chamber Orchestra. Das BrixenClassics Festival ernannte ihn zudem im Herbst 2020 für drei Jahre zum Musikdirektor. Als Dirigent ist Daniel Geiss seit nahezu zwei Jahrzehnten aktiv, aber auch als Cellist und Dozent.

Seine Dirigenten-Karriere startete in den USA. Darauf folgten Projekte am Teatro Colon in Buenos Aires, dem Teatro Real Madrid sowie mit dem Zürcher Kammerorchester. Geiss leitete das Gürzenich-Orchester Köln, die Philharmonie Südwestfalen und gab sein Debut in der Berliner Philharmonie. Die Saison 2018/19 führte Daniel Geiss nach Budapest, Linz, Ljubljana, St. Petersburg und Graz. Seine Zusammenarbeit mit Katharina Wagner als Regisseurin begann 2019 – mit einer eigens fürs Spring Festival Tokyo eingerichteten Fassung des «Fliegenden Holländers» als Kinderoper. 2019 dirigierte er zudem beim Musikfest Leipzig und das Eröffnungskonzert des 44. Cantiere Internationale d’Arte Festivals in Montepulciano. Als großer Erfolg darf die erste Edition der BrixenClassics im Juni 2021 verbucht werden: Hier leitete Daniel Geiss Konzerte und konzertante Opernproduktionen. Im Sommer 2021 dirigierte er ein Open-Air-Konzert im Rahmen der Bayreuther Festspiele.

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Sir Bryn Terfel

Bassbariton

Als eine der am meisten gefragten internationalen Stimmen trat der walisische Bassbariton Sir Bryn Terfel in allen großen Opernhäusern und Konzertsälen der Welt auf.

Nachdem er 1989 den Song Prize beim BBC Cardiff Singer of the World gewonnen hatte, gab er 1990 sein professionelles Operndebüt als Guglielmo in Così fan tutte an der Welsh National Opera. Sein internationales Operndebüt folgte 1991 in Die Zauberflöte am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, im selben Jahr auch das Amerikadebüt. Rollen, die in seiner Karriere wichtig waren, sind zum Beispiel die Titelpartie in Don Giovanni, Jochanaan in Salome, aber auch die großen Wagner-Partien: Holländer in Der fliegende Holländer, Hans Sachs unter anderem in der von der Kritik gefeierten Produktion Die Meistersinger von Nürnberg der Welsh National Opera, Wotan im Ring-Zyklus am Royal Opera House und der Metropolitan Opera. Sir Bryn feierte seinen 50. Geburtstag mit einem Galakonzert in der Royal Albert Hall, präsentiert von Hollywood-Star Michael Sheen.

Sir Bryn Terfels Konzert-Highlights reichen von der BBC Last Night of the Proms bis zum Galakonzert mit Andrea Bocelli im Central Park. Sir Bryn ist Grammy-, Classical Brit- und Gramophone-Preisträger mit einer Diskografie, die von Wagner-Opern bis zu walisischen Liedern reicht. Neben vielen anderen Ehrungen wurde er im Jahr 2017 für seine Verdienste um die Musik zum Ritter geschlagen. Aktuelle Pläne für 2022 führen Sir Bryn mit Peter Grimes in der Wiener Staatsoper und ans Royal Opera House Covent Garden sowie als Falstaff ans Opernhaus Zürich.

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Camilla Nylund

Sopran

Camilla Nylund, in Finnland geboren, zählt zu den international begehrtesten Sängerinnen ihres Fachs. Sie ist regelmäßig an allen bedeutenden Opernhäusern Gast – etwa an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen, in Barcelona und Zürich, Tokio und San Francisco.

Das Repertoire der Künstlerin umfasst dabei alle großen Partien des klassisch-romantischen Repertoires für einen lyrisch-dramatischen Sopran. Wobei Camilla Nylund besonders mit ihrer Interpretation der Partien Richard Wagners – Elisabeth, Elsa, Eva, Sieglinde, Senta – und Richard Strauss‘ – Marschallin, Arabella, Gräfin, Chrysothemis, Kaiserin, Ariadne – immer wieder künstlerische Maßstäbe setzt. Bereits seit vielen Jahren prägt Camilla Nylund die Bayreuther Festspiele. Die Künstlerin debütierte 2011 auf dem „Grünen Hügel“ als Elisabeth, sang dort auch Elsa, Sieglinde und Eva. 

Eine interessante Bereicherung erfuhr das Repertoire Camilla Nylunds 2017 durch ihre Debüts als Marie in der Wozzeck-Neuproduktion der Deutschen Oper am Rhein sowie als Jenufa an der Staatsoper Berlin (2021). Aufgrund der jahrelangen künstlerischen Verbundenheit Camilla Nylunds mit der Wiener Staatsoper wurde ihr 2019 der Titel der Österreichischen Kammersängerin verliehen, auch die Semperoper Dresden hat die mehrfach ausgezeichnete Ausnahmekünstlerin zur Sächsischen Kammersängerin ernannt. Bei der Erst-Ausgabe der BrixenClassics 2021 wurde Camilla Nylund als Artist in Residence gefeiert.

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Hannah Stone

Harfe

Hannah Stone, von 2011 bis 2015 die offizielle Harfenistin des Prince of Wales, studierte an der Guildhall School of Music and Drama, London, an der Universität Mozarteum Salzburg und am Royal Welsh College of Music and Drama, Cardiff.

Hannah Stone war an vielen namhaften Veranstaltungsorten zu erleben, darunter in der Royal Albert Hall, dem Museum of London und dem Wales Millennium Centre in Cardiff. 2010 wurde sie Soloharfenistin des Schleswig-Holstein Festival Orchestra und trat als Gastsolistin u.a. mit dem BBC National Orchestra of Wales und dem English Chamber Orchestra auf. Zu ihren Auftritten vor Mitgliedern der königlichen Familie musizierte sie auch bei der NATO-Konferenz 2014 in Cardiff Castle vor Barack Obama, Angela Merkel und David Cameron.

Sie gab Recitals beim Edinburgh International Festival, Kings Lynn Festival und in der Royal Chapel, Hampton Court Palace, aber auch in Italien, Tokio, Melbourne, Toronto und Vancouver. Zu den jüngsten Engagements zählen Konzerte im Sydney Opera House, Auftritte beim Verbier Festival und die Trauerfeier für Lord Snowdon in der St. Margaret's Church, Westminster Abbey.

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Julia Okruashvili

Klavier

 «Musikalische Reife, Souveränität und starke Bühnenpräsenz», bescheinigt die FAZ der aus Moskau stammenden Pianistin Julia Okruashvili. Die Interpretationen der Musikerin voller Lebendigkeit, Hingabe und Emotion legen vielfach ungeahnte Perspektiven frei.

Kammermusikalisches Musizieren war für Julia Okruashvili von Anfang an eine wichtige Inspirationsquelle und ist heute Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Sie konzertierte in verschiedenen Formationen in den wichtigsten Musikzentren, darunter in der Berliner Philharmonie, im Münchner Gasteig, der Alten Oper in Frankfurt, dem Wiener Musikverein und der Philharmonie in Moskau. Bei großen Festivals wie etwa dem Rheingau Musik Festival, den Bregenzer Festspielen, dem Gent Festival van Vlaanderen oder dem Tokio Spring Festival ist die Musikerin ein gern gesehener Gast. Julia Okruashvili gewann eine bemerkenswerte Anzahl an Wettbewerbs-Preisen und gibt ihre Erfahrung als Lehrkraft an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln weiter.

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Stanko Madić

Violine

Stanko Madić, 1984 in Belgrad geboren und schon im Alter von 14 Jahren an der Musikakademie aufgenommen, begann seine Orchesterlaufbahn bei den Belgrader Philharmonikern und 2008 in der Staatskapelle Dresden. Ab 2011 fungierte er als Erster Konzertmeister der Staatsphilharmonie Nürnberg, seit Herbst 2018 in gleicher Position beim Münchner Rundfunkorchester.

Stanko Madić erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter drei Preise beim Internationalen Violinwettbewerb Rodolfo Lipizer in Gorizia (Italien). Als Solist war er u.a. mit der Staatskapelle Dresden, der Staatsphilharmonie Nürnberg, den Bremer Philharmonikern und dem Münchner Rundfunkorchester zu erleben. Dazu kommt sein Wirken als Solist und Kammermusiker mit Künstlerpersönlichkeiten wie Zubin Mehta, Philippe Jordan, Dmitry Sitkovetsky und Bohdan Warchal.  Der Geiger ist überdies Mitglied im Ensemble Il terzo suono für Alte Musik und musiziert seit 2020 im Klaviertrio Bavaria. Stanko Madić spielt ein Instrument von Carlo Carletti (1908).

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Daniel Hope

Violine

Für seine musikalische Vielseitigkeit und sein humanitäres Engagement wurde der britische Stargeiger Daniel Hope mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 2016 folgte er Roger Norrington als Music Director des Zürcher Kammerorchesters und wurde zwei Jahre später Music Director des New Century Chamber Orchestra in San Francisco. 2020 folgte Hope Kurt Masur und Joseph Joachim als Präsident des Beethoven-Hauses Bonn nach.

Hope machte erstmals als jüngstes Mitglied des Beaux-Arts-Trios auf sich aufmerksam – heute gastiert er u.a. in der New Yorker Carnegie Hall bis zum Amsterdamer Concertgebouw, von Aspen und Tanglewood bis Salzburg, von Schleswig-Holstein bis zu den BBC Proms. Seit 2007 ist er exklusiver Künstler der Deutschen Grammophon und hat als einer der produktivsten klassischen Künstler der Gegenwart bereits mehr als 30 Alben eingespielt, die mit vielen Preisen bedacht wurden.

Als Künstler, der seine Plattform nutzt, um sich in vielen Bereichen zu engagieren, kuratiert und moderiert er u.a. Hope@9pm im Salonstil mit kulturellen wie politischen Gästen im Berliner Konzerthaus. Während der Pandemie erstellte und hostete er das für ARTE produzierte Hope@Home. Sie ermöglichte dem Geiger und seinen renommierten Gästen – darunter Christoph Eschenbach, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann und Robert Wilson – aus dem sicheren Berliner Wohnzimmer mit ihrem Publikum in Verbindung zu bleiben. Das Format und seine Nachfolger präsentierten mehr als 400 Musiker in 150 Episoden, wurden fast elf Millionen Mal gestreamt und brachten Tausende von Euro für Künstler in Not ein.

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Boris Brovtsyn

Violine

Er sei "immer dann auf internationalen Bühnen zu finden, wenn der Hauch des Exklusiven,  Hochkarätigen weht", schreibt die Berliner Morgenpost über den Ausnahmegeiger Boris Brovtsyn. Sein Repertoire umfasst mehr als 50 Violinkonzerte und Hunderte von Kammermusikwerken, von denen er einige uraufgeführt hat. Brovtsyn stand bereits u.a. mit Sir Neville Marriner, Marek Janowski, Gerd Albrecht und Michael Sanderling auf der Bühne und war als Solist zu Gast etwa beim London Philharmonic, dem Orchestre de la Suisse Romande und der Academy of St. Martin in the Fields. Brovtsyn ist aber auch begeisterter Kammermusiker und musizierte gemeinsam mit Janine Jansen und Gidon Kremer, Mischa Maisky, Julian Rachlin und vielen anderen – bei führenden Festivals wie etwa den Salzburger Festspielen und dem Verbier Festival.

Heute in Wien ansässig, hat Boris Brovtsyn eine Professur für Violine an der MUK Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und gibt Meisterkurse in aller Welt.

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Sindy Mohamed

Viola

Die französisch-ägyptische Bratschistin Sindy Mohamed gehört zu den vielversprechendsten jungen MusikerInnen ihrer Generation. Als Preisträgerin des Internationalen Anton-Rubinstein-Wettbewerbs 2017 trat sie als Solistin in England mit der Royal Northern Sinfonia unter Lars Vogt auf und Rolando Villazón lud sie zu einem Auftritt in der ARTE-Sendung "Stars von morgen" ein. Als Solistin und Kammermusikerin ist Sindy Mohamed regelmäßig zu Gast bei großen Festivals wie z.B. dem Moritzburg Festival, der Schubertiade Hohenems und dem Festival d'Aix-en-Provence. Dabei spielt sie mit renommierten KollegInnen wie Renaud Capuçon, Isabelle Faust und Alexander Sitkovetsky. Seit 2013 ist sie Mitglied des West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim. Im Rahmen von "Chamber Music Connects the World" der Kronberg Academy trat sie mit Weltstars wie Christian Tetzlaff und Gidon Kremer auf. Zu den Höhepunkten der Saison 2021/22 gehören ihre Debüts u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Internationalen Musikfestival Heidelberger Frühling.

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Arthur Hornig

Violoncello

Arthur Hornig ist seit 2011 erster Solocellist des Orchesters der Deutschen Oper Berlin und seit 2018 Solocellist des Orchesters der Bayreuther Richard Wagner-Festspiele. Er wird als Kammermusiker zu renommierten Festivals in ganz Europa, Asien und Südamerika eingeladen. 1987 geboren, erhielt er schon im Alter von 5 Jahren seinen ersten Cellounterricht und studierte ab 2006 bei Professor Michael Sanderling an der Hochschule für Musik und Kunst in Frankfurt/Main. Bereits in jungen Jahren nahm Arthur Hornig mehrfach am Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ teil und gewann dabei stets erste Preise. 2010 war Arthur Finalist des internationalen Wettbewerbs „Deutscher Musikwettbewerb“. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde zudem von der Yehudi Menuhin Foundation unterstützt. Mehr als ein Jahrzehnt lang trat er regelmäßig mit dem „Trio NeuKlang“ mit klassischem wie zeitgenössischem Repertoire und Crossover-Programmen auf. 2016 gewann er mit seinem „Berolina Ensemble“ den ECHO Klassik.

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Michael Volle

Bariton

Michael Volle ist ein Fixstern aller bedeutender Opernhäuser und Festspiele weltweit – von der Metropolitan Opera und den Staatsopern München und Wien bis zum Teatro alla Scala und der Opéra National de Paris. Eine besonders enge Beziehung pflegt er zur Staatsoper Unter den Linden. Auch bei den Salzburger und den Bayreuther Festspielen ist er regelmäßiger Gast.

Die Spielzeit 21/22 bringt gleich vier spannende Partien an der Staatsoper Unter den Linden für den vielseitigen Bariton: so ist er in der Titelpartie von Verdis Falstaff zu hören, ebenso als Oberpriester in Samson et Dalila, als Jack Rance in La fanciulla del West und in der Titelpartie einer Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni. Mit Hans Sachs, einer seiner Paraderollen, kehrt er an die Metropolitan Opera New York zurück, singt Wolfram an der Sächsischen Staatsoper Dresden und Wotan (Das Rheingold) u.a. im Rahmen des Wagner Fests an der Oper Leipzig. Auf der Konzertbühne ist Michael Volle ebenso aktiv: so beginnt er die Spielzeit mit Pianistin Martha Agerich beim Lausitz Festival, singt Bachs Johannes Passion mit dem Münchner Bachchor in Bukarest, Mahlers Lied von der Erde in der Elbphilharmonie und vieles mehr.

Zu seinen Paraderollen zählen die Titelpartie in Wagners Fliegendem Holländer, Wotan/Wanderer im Ring des Nibelungen, Amfortas (Parsifal) sowie die Strauss-Partien Barak (Die Frau ohne Schatten), Johanaan (Salome), Orest (Elektra) und Mandryka (Arabella), aber auch Alban Bergs Wozzeck.

Als Kaspar im „Freischütz“ war Volle auch in der Opernverfilmung von Jens Neubert (2010) zu erleben.

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Christopher Ventris

Tenor

Christopher Ventris gilt als einer der weltweit führenden Heldentenöre, genießt einen unvergleichlichen Ruf als herausragender Siegmund und Parsifal – und ist damit prädestiniert für die heldische Rolle des Max im „Freischütz“, den er derzeit auch an der Wiener Staatsoper und am Zürcher Opernhaus singt. Seinem umjubelten Bayreuther Festspiel-Debüt als Parsifal in Stefan Herheims Neuinszenierung folgten unzählige Auftritte in der Rolle, z.B. an der Opéra national de Paris, der San Francisco Opera und am Opernhaus Zürich. Als Siegmund war er schon bei den Bayreuther Festspielen, an der Semperoper Dresden, der Washington National Opera, der Dutch National Opera und der Wiener Staatsoper zu erleben.

Ventris‘ jüngstes Rollendebüt in Tristan und Isolde am Théâtre de la Monnaie wurde mit großem Beifall aufgenommen. Neben den großen Wagner-Partien erregte er aber auch Aufsehen als Peter Grimes, Florestan (Fidelio), Sergei (Lady Macbeth von Mzensk) und Jimmy Mahoney (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny). Števa in Janáčeks Jenůfa war sein Debüt an der Metropolitan Opera und zuletzt sang er Laca in Dmitri Tcherniakovs Neuproduktion am Opernhaus Zürich.

In der aktuellen Saison wird Christopher Ventris u.a. mit dem Iceland Symphony Orchestra und Eva Ollikainen als Siegmund (Walküre) auftreten – und als Tambour-Major (Wozzeck) u.a. in der Carnegie Hall zu erleben sein.

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Gabriela Scherer

Sopran

Die Spielzeit 21/22 bringt für Gabriela Scherer große Herausforderungen: Das Rollendebüt in der Titelpartie von Puccinis Tosca am Theater Dortmund – und das als Elsa in einer Lohengrin-Neuproduktion von Katharina Wagner an der Oper Leipzig. Ihre Agathe im Brixener Freischütz fügt sich hervorragend in diese Reihe.

In Zürich geboren studierte Gabriela Scherer am Mozarteum in Salzburg, vervollständigte ihre Ausbildung im Opernstudio Zürich sowie mit Meisterkursen bei Angelika Kirchschlager, Francisco Araiza und Barbara Fink.

 2021 übernahm Gabriela Scherer kurzfristig ein Galakonzert mit der Philharmonie Salzburg und war im Mai 2020 mit Auszügen aus Strauss‘ Arabella und Wagners Der fliegende Holländer an der Seite von Michael Volle am Staatstheater Wiesbaden zu hören. Im Sommer 2020 sang sie mehrere Konzerte, u.a. ein Open Air Konzert an der Seite von Michael Volle, Massimo Giordano und Barbara Frittoli unter dem Dirigat von Markus Bosch mit der Südwestdeutschen Philharmonie.

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Magnus Dietrich

Tenor und BrixenClassics Award Träger

Magnus Dietrich studierte Gesang bei Kammersänger Prof. Andreas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater München sowie privat bei Hartmut Elbert. Meisterkurse bei Julian Prégardien, Okka von der Damerau, Daniel Behle und Andreas Staier vertieften seine Gesangsausbildung als Tenor. Er gastierte bereits bei Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Kissinger Sommer und dem Festival de Santes. Außerdem führten ihn Konzertreisen mit dem Ensemble Vox Luminis nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande. In der Spielzeit 2020/21 sang er an der Kammeroper München und gab sein Debüt als Belfiore in Mozarts »La finta giardiniera« an der Hochschule für Musik und Theater München. Eine regelmäßige Konzerttätigkeit verbindet ihn mit dem Vocalconsort München, wo er zuletzt in Schuberts »Nachthelle« zusammen mit Prof. Christine Schornsheim zu erleben war. Außerdem ist er als Ensemblemitglied der capella sollertia monatlich in der Konzertreihe »Cantate um 1715« zu hören. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Magnus Dietrich Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden sowie Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung. 2021 war Magnus Dietrich Akademist bei BrixenClassics. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen erhält Magnus Dietrich 2022 den erstmals im Rahmen von BrixenClassics vergebenen und von der Firma DUKA gestifteten BrixenClasscis Young Artist Award.

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Axel
Brüggemann

Moderator

Der Musikjournalist und Publizist Axel Brüggemann arbeitete nach dem Studium der  Geschichte, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Freiburg zunächst als Journalist unter anderem für „Die Welt“ und die „Frankfurter Rundschau“. 2004  wurde er Textchef der „Welt am Sonntag“, Von 2006 bis 2008 war er Chefredakteur  des Klassik-Magazins „crescendo“. Seiner journalistischen Heimat, dem Printjournalismus, ist er bis heute treu, schreibt inzwischen für „Cicero“, „Der Freitag“, die „Jüdische Allgemeine“ und weiter für „crescendo“. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist das Erzählen in dokumentarischen Filmen, die er unter anderem für „ZDF“, „ARD“, „arte“, „3sat“, „SKY“ und andere Sender geschrieben und gedreht hat. Er tritt als Moderator im Fernsehen, von  Konzerten oder in eigenen Talkshows auf. Er hat das Konzept für die mehrstündige  Live-Sendung „Bayreuth die Show“ entwickelt, die er auch moderierte. Dafür wurde er 2018 für den Grimme- Preis nominiert. 2019 erhielt er den Bayerischen  Fernsehpreis in den Kategorien Moderation und Buch.Seit 2019 arbeitet Brüggemann als Moderator für „Klassik Radio“.

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Anna Zangerle

Moderatorin

Die gebürtige Boznerin Anna Zangerle wuchs in einer zweisprachigen Familie auf. Nach ihrem Jurastudium folgte sie ihrer Neigung und ihrer Leidenschaft für Kommunikation und Medien und widmete sich dem Journalismus. Nach Stationen bei den Fernsehsendern RTTR, SDF und VIDEO 33 arbeitet sie seit 2019 als freie Redakteurin für Rai Südtirol. Daneben ist sie aufgrund ihrer Sach- und Fachkenntnisse und ihrer unverkrampften, sympathischen Art häufig als Moderatorin ein gern gesehener Gastbei verschiedenen Events, Diskussionsrunden, Präsentationen, Preisverleihungen und Pressekonferenzen sowohl in deutscher, als auch in italienischer Sprache. 2021 moderierte sie, gemeinsam mit Axel Brüggemann, den Premierenabend der BrixenClasscs A Night at the Opera mit Camilla Nylund und Juan Diego Florez.

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Wolfgang Vater

Moderator

Der Bariton Wolfgang Vater studierte Gesang in Hannover und war von 1991 bis 2014 Ensemblemitglieder am Staatstheater Wiesbaden. Gastengagements führten ihn u.a. Ans Gärtnerplatztheater München und an die Opernhäuser in Frankfurt a. Main, Mannheim, Bonn, Dortmund, Essen, Bremen, Paris, Metz und Genua. Zudem übt er einen Lehrauftrag für Stimmbildung an der Universität Mainz aus. Wolfgang Vater ist neben seiner Gesangskarriere ein gefragter Moderator und Erzähler im Klassikbereich auf Opern- und Theaterbühnen, aber auch im Rundfunk.

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Yvonne Miracolo

Moderatorin

In Bozen geboren, ist Yvonne Miracolo seit 1999 ein fester Bestandteil im Team von Rai Südtirol. Das Betätigungsfeld der versierten Spezialistin für klassische Musik ist dabei breit gefächert: sie arbeitet als Moderatorin, Programmredakteurin, Tagesschau-Regisseurin, Aufnahmeleiterin und Nachrichtensprecherin und ist aufgrund ihrer Kompetenz eine der gefragtesten Ansprechpartnerinnen in Sachen Klassik in Südtirol. Bei den BrixenClassics 2021 moderierte sie gemeinsam mit Axel Brüggemann die beiden Abende A Midsummer Night´s Dream und Genius Wagner, Der Fliegende Holländer.

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